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Bottom up Wenn jede Abteilung ihren eigenen Ergebnisse erhält, gelingt Veränderung auf breiter Ebene. |
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Multimedia-UnternehmenEin schnell wachsendes europäisches Multimedia-Unternehmen sieht sich nach einer durchgeführten Reorganisation mit einem Stimmungstief und markant gestiegener Fluktuation konfrontiert. Die Geschäftsleitung beschließt der "Gefahr ins Auge zu sehen" und mit den MitarbeiterInnen über das Instrument der Mitarbeiterbefragung in einen Dialog zu treten. Die Projektleitung liegt in Händen der HR-Leiterin. In Vorinterviews werden quer durch das Unternehmen bis hin zum Betriebsrat die wesentlichen Themenbereiche erhoben und in einem Führungskräfteworkshop verdichtet. Die MitarbeiterInnen werden in offener Kommunikation auf das Projekt vorbereitet. Das Management verpflichtet sich zu einem transparenten Umgang mit den Ergebnissen und legt bereits vorab den Bearbeitungsprozess der künftigen Ergebnisse offen. Als Erhebungsmethode wird eine Online-Befragung unter 100%-iger Wahrung der Anonymität (Codewahlverfahren) eingesetzt. Diese Vorgangsweise führt zu einer überaus hohen MitarbeiterInnenbeteiligung, die alle Erwartungen übertrifft. Berichte für das Gesamtunternehmen, 4 Bereiche und mehr als 30 Abteilungen liefern eine konkrete Basis für die Umsetzungsarbeit. Diese umfasst 2 Boardmeetings (Ergebnispräsentation, Interpretation, erste Handlungsoptionen), einen Workshop mit 30 Führungskräften sowie zum Teil extern moderierte Workshops in allen Abteilungen. Waren die Befragungsergebnisse neben zahlreichen zum Vorschein kommenden Potenzialen noch von der kritischen Gesamtstimmung geprägt, so setzt sich im Verlauf der Umsetzungsarbeit eine zunehmend positive Haltung durch. Durch die Art und Weise der Projektdurchführung trat eine neue Kultur der Offenheit zutage, die von den MitarbeiterInnen begeistert aufgenommen wurde.
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