IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA
IRC AUSTRIA   Methodenvielfalt
Wer in seinem Koffer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel! (P. Watzlawick)
IRC AUSTRIA
 
IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA IRC AUSTRIA
 

Entwicklungsorientiertes Controlling

Wir verstehen Controlling sowohl als Management- wie auch als Führungsinstrument, das auf allen Ebenen der Organisation verhaltenswirksam wird und aufs Engste mit der Unternehmensentwicklung verknüpft ist. Unter diesen Gesichtspunkten stellt Controlling jene Rahmenbedingungen her, die MitarbeiterInnen brauchen, um eigenständig zum Gelingen des Ganzen beitragen zu können. Somit entspricht das Modell des entwicklungsorientierten Controllings dem aktuellen Individualisierungstrend in unserer Gesellschaft, denn Zusammenarbeit wird in Zukunft weniger auf Basis vorgegebener Strukturierung und Delegation erfolgen als vielmehr auf individuellen Initiativen beruhen, die autonom kooperieren.

 

Gemeinsamer Zugang zur Wirklichkeit

Entwicklungsorientiertes Controlling beginnt mit der Schaffung eines gemeinsamen Zugangs zur Wirklichkeit. Dies setzt voraus, dass den Betroffenen alle Informationen über die unternehmensrelevanten Tatsachen, Vorgänge und Zusammenhänge zugänglich sind (Kultur der Transparenz). Darauf aufbauend ist es wesentlich, dass alle Beteiligten auch wissen, wie diese Informationen zu verwerteten sind. Eine erste Schlüsselaufgabe stellt die gemeinsame Erarbeitung von harten und weichen Kennzahlen dar, mit denen die Wirklichkeit abgebildet werden soll.

 

Zielorientierung

Mit Zielen orientieren und motivieren sich Organisationen auf die Zukunft hin. Entwicklungsorientiertes Controlling verlangt Transparenz der Absichten und Eindeutigkeit der Ziele innerhalb der Organisation genauso wie die Darstellung eines sinnvollen Gesamtzusammenhangs dieser Ziele. Darüber hinaus ist einem gemeinsamen Prozess der Zielfindung besonderes Augenmerk zu widmen, wenn Eigeninitiative gefördert werden soll. Klassische Pathologien stellen unklare Zielformulierungen, das Leugnen struktureller Widersprüche zwischen Zielen, fehlendes Commitment auf Grund von Prozessfehlern bzw. unrealistischer Zielformulierungen dar.

 

Entwicklung

Die in der gemeinsamen Zielorientierung vereinbarten geänderten/neuen Ziele bedingen adäquate geänderte/neue Verhaltensweisen, dies sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene. Entsprechend müssen Entwicklungsräume geschaffen werden, in denen für Einzelne und die Organisation Lern- und Veränderungsprozesse ermöglicht werden. Individuelle Lernprozesse ermöglichen dem Einzelnen im Dialog mit der Führungsperson geeignetes und kompetentes Verhalten für vereinbarte Ziele (Kennzahlen) auszugestalten. Organisationale Lernprozesse ermöglichen die Schaffung einer Organisationskultur, in der unter anderem auf Innovation, Verbesserung und Lernen aus Fehlern Wert gelegt wird und Pathologien, wie beispielsweise Schuldzuweisungen und Bereichsegoismen, überwunden werden.

 

Initiativkraft

Entwicklungsorientiertes Controlling schafft die Voraussetzungen, dass sich vorhandene Initiativkräfte und die Fähigkeit zur Selbststeuerung in Organisationen entfalten können. Damit verbunden ist Eindeutigkeit in der Führung (Unterscheidung zwischen Vorgaben, Vereinbarungen und Empfehlungen).

 

Abb. Vier Dimensionen des entwicklungsorientierten Controllings

IRC AUSTRIA - Institut für Research und Consulting - Mitarbeiterbefragungen - Kundenbefragungen

 
 ©2012 Institut für Research & Consulting GmbH,  Tel.: +43 664 840 80 90, e-Mail: kontakt@irc-austria.com