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Wer in seinem Koffer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel! (P. Watzlawick)
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Vorgesetzten-Feedback nach dem Bayer-Modell

Das Vorgesetzten-Feedback bei der Bayer AG weist im Vergleich zu traditionellen Führungskräfte-Feedbacks 3 erwähnenswerte Besonderheiten auf:

  1. Es bezieht sich auf konkretes, beobachtbares Verhalten
  2. Jede der 4 Antwortkategorien wird detailliert beschrieben
  3. Für jede Antwortkategorie gibt es einen IST- und einen SOLL-Wert

Pro Frage wird aus den IST- und SOLL-Werten der Übereinstimmungswert errechnet. Ziel ist, das realisierte Führungsverhalten einem situativ erwünschten Führungsverhalten gegenüberzustellen.

Ein eventuelles Delta kann im Anschluss daran auf zu stark oder auch zu wenig ausgeprägte Verhaltensspezifika hinweisen. Wie bei allen anderen Verfahren braucht auch dieses einen (moderierten) Dialog im Anschluss an die Ergebnisse.

Die Vorteile des Verfahrens liegen in der Verhaltensorientierung (Feedback, das auf Beobachtungen beruht, wird in der Regel leichter angenommen als die Beurteilung von Eigenschaften) sowie in der Betonung des situativen Führungselements.

 

 
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